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DRM+ Vorführung

Am 19.8.2009 fand in Hannover eine Vorstellung des Modellversuchs DRM+ und dem DRM+ Systems statt. Insbesondere lag der Schwerpunkt dieser Veranstaltung bei der digitalen Verbreitung regionaler und lokaler Hörfunkangebote. 

Gäste waren Vertreter der Rundfunk & Telekom Regulierungs-GmbH Austria (RTR), der KommAustria, des Bundesamtes für Kommunikation Schweiz (BAKOM) sowie der Lokalradios in Österreich und des Bundesverbandes Bürger- und Ausbildungsmedien (BV BAM)in Deutschland.

Obwohl in einigen europäischen Staaten die Digitalisierung der terrestrischen Hörfunkverbreitung im Gange ist, wurde die Frage der digitalen Verbreitung regionaler und lokaler Programme noch nicht zufriedenstellend gelöst.

Gerade hier bietet sich DRM+ an. DRM+ erfüllt mit seiner geringen Bandbreite die Ansprüche für regionale und lokale Programmanbieter, die dann keine großen Multiplexe mit anderen Anbietern teilen müssen. Diskussionen ergaben, dass die Übertragung digitaler Hörfunkangebote, zusätzlich zum analogen Hörfunk im Band II, mit keinem digitalen Hörfunksystem für eine akzeptable Anzahl von Programmen bei der derzeitigen dichten Belegung in Mitteleuropa möglich ist. Daher sollen schnellstens weitere Untersuchungen zur Nutzung des Bandes III (174-230MHz) für DRM+ eingeleitet werden, auch um diesen Frequenzbereich für Hörfunk in einem eigenen Übertragungsweg zu sichern.